Cookie-Banner wirksam reduzieren, Überregulierung vermeiden: BfDI plädiert für europäische Lösung im Digitalen Omnibus

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Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) hat heute neue Empfehlungen für den Umgang mit Cookie-Bannern vorgelegt. Sie regt an, das weitere Verfahren zum EU Digital Omnibus zu nutzen, um verbindliche, maschinenlesbare Datenschutzpräferenzen und Einwilligungsverwaltungsdienste europarechtlich zu verankern.

Die Empfehlungen basieren auf den Ergebnissen einer bundesweiten repräsentativen Umfrage, die die BfDI im Rahmen ihres Projekts „Datenbarometer“ in Auftrag gegeben hatte. Diese zeigt, dass Cookie-Banner den Anspruch auf informierte Entscheidungen häufig nicht einlösen: Nur 43 Prozent der Internetnutzenden wissen genau, was Cookies sind und wofür sie verwendet werden. 60 Prozent lehnen Cookies pauschal ab, wenn dies mit einem Klick möglich ist.

Sogenannte Cookie-Manager ermöglichen es, Datenschutzpräferenzen zentral festzulegen und an Websites zu übermitteln. 66 Prozent der Befragten können sich die Nutzung eines solchen Dienstes vorstellen, 71 Prozent erwarten dadurch mehr Kontrolle über ihre Daten. Für 83 Prozent ist wichtig, dass ihre Einstellungen auf allen Websites gelten; 81 Prozent wollen nicht auf einzelnen Seiten erneut entscheiden müssen.

Deutschland verfügt mit der Einwilligungsverwaltungsverordnung bereits über einen Rahmen für Cookie-Manager und hat einen ersten Einwilligungsverwaltungsdienst offiziell anerkannt. Damit greift die deutsche Regelung eine zentrale Erwartung auf: Für 78 Prozent der Befragten ist es wichtig, dass solche Dienste von einer staatlichen Stelle geprüft und empfohlen werden.

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Source: Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit.

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