G7-Datenschutzbehörden fokussieren Kinder und Jugendliche – Gemeinsame Erklärung zu datenschutzfreundlicher Altersverifizierung im Netz

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In Paris fand am 25. und 26. Juni 2026 der Roundtable der Datenschutzbehörden der G7 statt. Für Deutschland nahm der stellvertretende Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) Andreas Hartl teil.

Im Fokus der Diskussionen stand in diesem Jahr die Frage, wie die Rechte von Kindern und Jugendlichen auf Datenschutz und Privatsphäre online besser geschützt werden können.

Die G7-Datenschutzbehörden haben sich auf ein „Statement for Privacy-Preserving Age Assurance“ geeinigt. Sie betonen die Bedeutung von Aufsicht durch Eltern und Aufklärung und Bildung. Falls Online-Alterssicherung notwendig ist, etwa wegen des hohen Risikos oder einer gesetzlichen Vorgabe, müssen die Technologien Datenschutz wahren.

Die G7-Datenschutzbehörden weisen darauf hin, dass ein unüberlegter Einsatz von Alterssicherungssystemen zu Risiken für Grundrechten aller Nutzenden des digitalen Dienstes führen kann. Alterssicherungstechnologien sollten daher nur abhängig vom konkreten Kontext und dem spezifischen Risiko für Kinder und Jugendliche eingesetzt werden.

Die G7-Datenschutzbehörden haben zudem das gemeinsame Positionspapier „Connected Home Devices and Children’s Privacy“ beschlossen. Hierin wird auf die die besonderen Herausforderungen hingewiesen, die sich bei der Benutzung von Smart-Home-Geräten durch Kinder ergeben können. Gleichzeitig zeigt das Papier auf, wie Entwickler und Anbieter entsprechender Technologien diesen spezifischen Risiken begegnen können.

Die Beschlüsse der G7-Datenschutzbehörden sind auf der Webseite der französischen Datenschutzaufsichtsbehörde CNIL abrufbar.

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