Lokale Privilegieneskalation im Linux-Kernel ("Dirty Frag" und "Copy Fail 2") - PoCs verfügbar, kein Patch

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Am 7. Mai 2026 wurden zwei neue Schwachstellen im Linux-Kernel öffentlich gemacht, die unter den Namen „Dirty Frag“ und „Copy Fail 2: Electric Boogaloo“ bekannt sind. Beide Schwachstellen ermöglichen lokalen, nicht privilegierten Benutzer:innen eine Eskalation auf root. Sie liegen in den In-Place-Entschlüsselungspfaden der Kernel-Module esp4, esp6 (IPsec/ESP) sowie rxrpc und nutzen Page-Cache-Writeprimitives aus, indem über splice(2), sendfile(2) bzw. MSG_SPLICE_PAGES angehängte, nicht kernelseitig privat gehaltene Seiten direkt überschrieben werden. Funktionsfähige Proof-of-Concept-Exploits (PoCs) sind öffentlich verfügbar und ermöglichen die Eskalation auf root in einem einzigen Aufruf. CVE-Nummer(n): CVE-2026-43284 (Dirty Frag), N/A (Copy Fail 2) Lokale, nicht privilegierte Angreifer:innen können durch Ausnutzung der Schwachstellen beliebige Inhalte im Page-Cache des Kernels überschreiben und sich dadurch root-Rechte auf dem betroffenen System verschaffen. Es handelt sich um deterministische Logikfehler ohne Race-Condition; bei einem Fehlschlag tritt keine Kernel-Panik auf, die Erfolgswahrscheinlichkeit wird als hoch beschrieben. Der xfrm-ESP-Pfad setzt die Möglichkeit z...

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