WEKO schafft Praxis zu Einkaufskooperationen

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Bern, 08.07.2025 — Die Wettbewerbskommission (WEKO) beurteilt gemeinsam verhandelte Rabatte im Rahmen einer Einkaufskooperation zwecks Erzielung von Gegenmacht und tieferen Verkaufspreisen als effizient. Unzulässig sind jedoch intransparente und wettbewerbsverzerrende Rückvergütungen.

Die Untersuchung der WEKO richtete sich gegen die Markant Handels- und Industriewaren-Vermittlungs AG und 16 Händlerinnen. Diese Händlerinnen beschaffen Produkte des täglichen Bedarfs bei national und international tätigen Lieferantinnen. Markant bietet für die Händlerinnen sowie deren Lieferantinnen verschiedene Dienstleistungen an, darunter die Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Für ihre Dienstleistungen verhandelt Markant mit den Lieferantinnen Dienstleistungskonditionen, die Markant teilweise als Rückvergütungen an die Händlerinnen auszahlte. Zudem handelt Markant mit den Lieferantinnen Rabatte für die Händlerinnen aus.

Die Rabatte sowie die damit verbundenen kollektiven Durchsetzungsmassnahmen beurteilt die WEKO als zulässig. Die Einkaufskooperation über Markant erlaubt es den Händlerinnen, Gegenmacht aufzubauen und tiefere Einkaufspreise zu erzielen, die sie über tiefere Verkaufspreise an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben.

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