Nur jedes zehnte Unternehmen gegen KI-gestützte Angriffe gerüstet - jedes sechste Unternehmen berichtet von Vorfällen

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Nur wenige Unternehmen in Deutschland haben Schutzmaßnahmen und Prozesse mit Blick auf Cyberangriffe im Zusammenhang mit KI etabliert. Dabei hat bereits jedes sechste Unternehmen in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten einen Cyberangriff oder Betrugsversuch registriert, bei dem Künstliche Intelligenz eine Rolle gespielt hat oder gespielt haben könnte: Insgesamt 17 Prozent der Unternehmen berichten von bestätigten Vorfällen (4 Prozent), Verdachtsfällen (11 Prozent) oder beidem (2 Prozent). Das zeigt die aktuelle Studie zum Thema „Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit in Unternehmen", eine gemeinsame Untersuchung des TÜV-Verbands und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), für die mehr als 500 Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden befragt wurden.

Die häufigste Angriffsform sind täuschend echte Phishing-Mails: 90 Prozent der betroffenen Unternehmen berichten davon. Mit Hilfe von KI können solche Nachrichten sehr überzeugend formuliert und gezielt auf einzelne Personen oder Unternehmen zugeschnitten werden. 40 Prozent nennen automatisierte Angriffsskripte, die eigenständig nach Schwachstellen in der IT-Sicherheit suchen und sich dabei dynamisch anpassen. 11 Prozent berichten von Deepfakes, also gefälschten Audio- oder Videoaufnahmen. Diese werden beispielsweise genutzt, um Stimmen von Führungskräften zu imitieren und Mitarbeitende zu Überweisungen zu bewegen („CEO-Fraud“).

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Source: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

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