Beteiligung der Marine an EUNAVFOR#- Aspides im Roten Meer wird fortgeführt
Die Bundeswehr wird sich auch weiterhin an der EU-geführten Operation EUNAVFOR Aspides beteiligen. Das hat der Deutsche Bundestag am 15. Oktober 2026 beschlossen. Die Bundeswehr trägt durch ihre Beteiligung maßgeblich zur Sicherung der Schifffahrt auf den wichtigen Handelsrouten im Roten Meer bei. Außerdem dient Aspides dem Schutz gegen Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz.
Die Angriffe der jemenitischen Huthi-Milizen auf die internationale Schifffahrt seit November 2023 richten sich gegen die Sicherheit des Seeverkehrs, insbesondere im südlichen Roten Meer und in der Meerenge des Bab al-Mandab (Tor der Tränen). Diese Angriffe dauern auch angesichts des Iran-Konflikts unvermindert an. Deshalb meiden Reedereien den Seeweg durchs Rote Meer und den Suezkanal – mit erheblichen Auswirkungen auf die Wirtschaft. Umwege, beispielsweise um das Kap der Guten Hoffnung, die Südspitze des afrikanischen Kontinents, ziehen mehrwöchige Verzögerung nach sich. Die Stabilität der gesamten Region ist massiv bedroht. Die anhaltende Bedrohung der Schifffahrt erfordert daher weiterhin eine robuste militärische Operation. Diese ist mit exekutiven Befugnissen ausgestattet, was den Einsatz von Waffen einschließt.
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