ATTAdsch

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Announcement

Attributabler Anteil von Virushepatitis B, C und D an Zirrhose und hepato­zellulärem Karzinom in Tadschikistan

Förderung: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Im Rahmen des Projekts ATTAdsch führt das Robert Koch-Institut in seiner Funktion als WHO-Kooperations­zentrum für Virushepatitis und HIV in Kooperation mit dem Gesundheits­ministerium von Tadschikistan ein Forschungs­vorhaben zum Anteil der Leberzirrhose- und Leberkrebs­fälle, die auf virale Hepatitis zurück­zuführen sind, durch. Das Ziel des Vorhabens besteht darin, die wissen­schaftliche Kompetenz vor Ort nachhaltig zu stärken und einen Beitrag zu den globalen Hepatitis-Eliminations­zielen der WHO sowie den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen zu leisten.

Auftaktworkshop mit tadschikischer Delegation in Berlin.

  • Entwicklung strategischer Informationen im Bereich Virushepatitis in Tadschikistan
  • Planung und Umsetzung eines Forschungsprojekts zum Anteil viraler Hepatitis an Zirrhose- und Leberkrebserkrankungen bei Patient*innen in Tadschikistan
  • Ausbau der Forschungskapazität durch Einbindung von Nachwuchs­wissenschaftler*innen in Tadschikistan und Deutschland
  • Prüfung der Möglichkeit zur Etablierung einer Mortalitäts-Surveillance in Tadschikistan
  • Trotz verfügbarer Impfstoffe für Hepatitis B und moderner Therapien, die über 95 % der Hepatitis-C-Erkrankten heilen können, sind virale Hepatitiden weltweit für eine steigende Sterblichkeit verantwortlich.
  • In Tadschikistan sind schätzungsweise 4–7 % der Bevölkerung chronisch mit Hepatitis B und 2–3 % mit Hepatitis C infiziert. In bestimmten Bevölkerungs­gruppen ist die Prävalenz vermutlich noch deutlich höher.
  • Der Zugang zu Testung und Behandlung ist für große Teile der Bevölkerung erschwert, sodass viele Fälle nicht diagnostiziert werden und unbehandelt bleiben.
  • Ein erheblicher Anteil der Zirrhose- und Leberkrebsfälle steht vermutlich im Zusammen­hang mit chronischer Hepatitis B, C und D.
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    Source: Robert Koch-Institut.

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